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Ehefrau erschossen: 61-Jähriger hat gestanden

(ty) Gestern kam es in der Inneren Simbacher Straße in Pfarrkirchen (Kreis Rottal-Inn), wie berichtet, zu einem Tötungsdelikt. Eine 55-Jährige erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Der dringend tatverdächtige Ehemann wurde festgenommen und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Landshut und Kripo Passau dauern an.

Gegen 9.45 Uhr wurde die 55-Jährige durch mehrere Schüsse von ihrem Ehemann tödlich verletzt. Der 61-Jährige wurde am Tatort widerstandslos festgenommen. Er wurde zwischenzeitlich vernommen und hat die Tat gestanden. Demnach gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 61-Jährigen wurden zahlreiche Kurz- und Langwaffen sichergestellt. Der Mann ist als Sportschütze im Besitz mehrerer Waffenbesitzkarten. Ob er alle sichergestellten Waffen legal besessen hat, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. 



Der 61-Jährige Mann wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen Mordes erließ. Der Mann wurde in eine niederbayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft fand heute die Obduktion der Leiche statt. Todesursächlich waren demnach mehrere Einschüsse im Oberkörperbereich des Opfers.
Aus Rücksichtnahme auf die Hinterbliebenen des Opfers werden keine weiteren Details zu dem Fall bekannt gegeben.

 

F 16 abgestürzt

(ty) Heute Vormittag ging bei der Polizei die Mitteilung über ein abgestürztes Militärflugzeug im südlichen Bayreuther Landkreis ein. Wie sich herausstellen sollte, konnte sich der Pilot noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Gegen 9.30 Uhr wurde die Einsatzzentrale der Polizei darüber informiert, dass in der Nähe des Ortsteils Engelmannsreuth eine Militärmaschine des Typs F16 abgestürzt ist. Während sich zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zur Unglücksstelle begaben, wurde bekannt, dass es dem Pilot offensichtlich gelungen war, das abstürzende Flugzeug mit einem Rettungsfallschirm zu verlassen. Ein Passant fand den leicht verletzten Mann in einem Waldstück nahe der Absturzstelle. Wie sich mittlerweile herausstellte, liegt die Absturzstelle auf dem Gebiet des Landkreises Neustadt/Waldnaab im Regierungsbezirk Oberpfalz. Feldjäger der Bundeswehr und Soldaten der US-Streitkräfte sind zwischenzeitlich an der Unglücksstelle eingetroffen. Die Einsatzkräfte haben den Bereich großräumig abgesperrt. Aus Sicherheitsgründen bittet die Polizei darum, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten.

Recherchen in den sozialen Netzwerken haben laut Polizei ergeben, dass dort mehrere Bilder eingestellt sind, die in unmittelbarer Nähe des Wracks gefertigt wurden.
Die Polizei wies deshalb nochmals eindringlich darauf hin, den abgesperrten Bereich keinesfalls zu betreten, da dies möglicherweise schwerwiegende, gesundheitliche Schäden nach sich ziehen könnte.

 

Wanderin findet 6000 Euro im Wald

(ty) Eine 61-jährige Wanderin fand gestern bei ihrem Spaziergang durch den Siebentischwald bei Augsburg mehrere Umschläge an einem Baum. Beim Öffnen staunte sie nicht schlecht. In den Umschlägen befand sich Bargeld in Höhe von rund 6000 Euro. Die ehrliche Finderin informierte umgehend Polizei. Über den rechtmäßigen Eigentümer des Geldes ist bisher nichts bekannt. Weder auf noch in den Umschlägen waren Hinweise zu finden. Ein krimineller Bezug wurde geprüft, konnte jedoch bislang nicht festgestellt werden. Daher wird das Geld als gewöhnliche Fundsache behandelt, sprich: an das zuständige Fundamt weitergeleitet.

  

26-Jähriger verletzt Notärztin und drei Sanitäter schwer

(ty) Gestern Abend kam es im Bayreuther Stadtteil Altstadt im Rahmen eines Notarzteinsatzes zu einem tätlichen Übergriff eines Patienten auf die Rettungskräfte. Die Notärztin und drei Sanitäter wurden dabei schwer verletzt. Mit Hilfe von Spezialeinsatzkräften konnte der Täter festgenommen werden.

Gegen 20.30 Uhr wurden Notarzt und Rettungsdienst zu einem Einsatz in einem Anwesen im Lessingweg gerufen. Während die Rettungskräfte den 26-Jährigen Patienten versorgen wollten, ging dieser unvermittelt mit einem Messer auf seine Helfer los. Hierbei verletzte er die Notärztin sowie drei Sanitäter schwer, aber nicht lebensbedrohlich. Alle Verletzten mussten jedoch in ein Krankenhaus.



Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte versteckte sich der mutmaßliche Täter im Anwesen. Dieses sperrten Polizisten weiträumig ab. Versuche der Verhandlungsgruppe, mit dem Tatverdächtigen Kontakt aufzunehmen, ließ der Mann nicht zu. Das zwischenzeitlich hinzugezogene SEK durchsuchte das Einfamilienhaus und die nähere Umgebung, während Feuerwehr und technisches Hilfswerk die Zufahrten zum Tatort abriegelten und das Anwesen ausleuchteten. Bereits vor Beginn der Suche konnte das mutmaßliche Tatmesser sichergestellt werden.

Schließlich spürte das SEK den Mann gegen 1 Uhr in einem Verschlag im Dachgeschoss auf und nahm ihn fest. Nachdem sich ein Notarzt noch an Ort und Stelle von der Haftfähigkeit des 26-Jährigen überzeugt hatte, brachten ihn die Beamten der Bayreuther Polizei in eine Haftzelle. Das Fachkommissariat der Kripo übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen.

  

Leiche im Starnberger See

(ty) Badegäste entdeckten gestern gegen 19.30 Uhr zirka 50 Meter vom Badestrand in Percha entfernt eine leblose Person im Starnberger See treiben. Von den sofort angerückten Rettungskräften konnte ein männlicher Leichnam aus dem Wasser geborgen werden. Auf dem Badegelände, unweit des Unglücksorts, fanden Passanten die Badesachen des Toten. Über einen in der Geldbörse befindlichen Personalausweis konnte das 73-jährige Opfer aus München zweifelsfrei identifiziert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache übernommen. Es wurden keine Hinweise auf eine äußere Fremdeinwirkung festgestellt. Zur Klärung der Todesursache ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion des Leichnams an.

 

Tödlicher Bade-Unfall

(ty) Gestern Abend ertrank ein 77-jähriger Mann aus Marktoberdorf beim Schwimmen im Egelsrieder See im Kreis Landsberg/Lech. Der Rentner war mit zwei Freunden beim Baden. Gegen 18 Uhr gab er an, sich unwohl zu fühlen, und schwamm zurück. Kurz vor Erreichen des Ufers sackte er plötzlich zusammen und verlor das Bewusstsein. Seine am Badestrand anwesende Lebensgefährtin zog ihn mit Hilfe weiterer Badegäste aus dem Wasser. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, die vom sofort verständigten Notarzt bis 18.55 Uhr fortgesetzt wurden, gelang es nicht, den Mann zu retten. Er starb noch vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen dürften gesundheitliche Probleme todesursächlich sein.

 

Vermisster Asylbewerber tot aus dem Lech geborgen

(ty) Taucher der Bereitschaftspolizei fanden heute Morgen einen seit Samstag vermissten afghanischen Asylbewerber tot im Lech. Der  17-Jährige besuchte zusammen mit Freunden das Inselbad in Landsberg. Nach Angaben seiner Begleiter verließ er gegen 17 Uhr über einen freibadeigenen Zugang zum Lech die Badeanlage, um im Fluss schwimmen zu gehen. Als er mehrere Stunden später nicht zurück war, informierten seine Begleiter den Bademeister und begannen, nach ihrem Freund zu suchen.

Trotz intensiver polizeilicher Suchmaßnahmen mit Unterstützung eines mit Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschraubers  und einer Rettungshundestaffel konnte der junge Mann nicht gefunden werden. Bei den heute Morgen fortgesetzten Suchmaßnahmen fanden Polizeitaucher den jungen Asylbewerber tot angespült auf einer Sandbank auf Höhe der Lechturnhalle. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Bislang konnten keine Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt werden. Zur Ermittlung der Todesursache wird eine Obduktion angestrebt.

 

Vermisste 67-Jährige tot aus dem See gezogen

(ty) Eine 67 Jahre alte Frau konnte im Rahmen einer Suche am Sonntagabend nur mehr tot aus dem Riegsee (Kreis Garmisch-Partenkirchen) geborgen werden. Die Obduktion der Toten findet heute statt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen muss von einem tragischen Bade-Unfall ausgegangen werden; Hinweise auf Fremdbeteiligung ergaben sich bislang nicht.

Angehörige hatten die 67-Jährige als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht vom Schwimmen im Riegsee zurückgekommen war. Bei der anschließenden Suche sah die Besatzung des Polizeihubschraubers einen leblosen Körper im See, der dann von der Wasserwacht geborgen wurde. Für die Angehörigen der Vermissten wurde es zur traurigen Gewissheit: Es handelte sich bei der Toten um die gesuchte 67-Jährige. Ärztliche Maßnahmen kamen zu spät.

  

Schneller Fahndungserfolg

(ty) Seit Montag suchte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nach einer 30-Jährigen. Heute früh nahmen Bundespolizisten die Gesuchte im Nürnberger Hauptbahnhof fest. Die Beamten kontrollierten die Frau gegen 6 Uhr. Beim fahndungsmäßigen Abgleich ihrer Personalien stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft seit dem Vortag mit einem Haftbefehl nach der 30-Jährigen fahnden ließ. Die Oberpfälzerin war zur Vollstreckung eines Urteils von fünf Monaten wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Festnahme ausgeschrieben. Die Bundespolizisten nahmen die Verurteilte fest und lieferten sie in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg ein.

  

Großbrand in Lagerhalle

(ty) Gestern gegen 23.30 Uhr brach aus bislang ungeklärter Ursache Feuer in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet in Forstinning aus. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Lagerstätte für Gewerbemüll. Ferner befanden sich darin drei Bagger. Zwei der Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig von Mitarbeitern aus der Halle geholt werden. Die zirka 250 eingesetzten Feuerwehrkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Gebäude verhindern und den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen. Die Löscharbeiten dauerten aufgrund noch vorhandener Glutnester noch lange an. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf über 500 000 Euro belaufen. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Erding haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

 

Rollstuhlfahrer fährt in den Tod

(ty) Am heutigen Nachmittag gegen 13 Uhr war ein 87 Jahre alter Mann mit seinem elektrischen Rollstuhl im Falkensteinweg in Zwiesel talwärts in Richtung Hindenburgstraße unterwegs. Kurz vor der Einmündung in die Hindenburgstraße geriet er nach rechts von der Straße ab. Der 87-Jährige stürzte nach vorne aus dem Rollstuhl und kam im Graben zum Liegen.
Der kurze Zeit später eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Sturz dürfte allerdings nicht todesursächlich gewesen sein.
Der Rollstuhl wurde sichergestellt, die Leiche wird wohl obduziert. 



 

38-Jähriger mit Messer löst SEK-Einsatz ein

(ty) Die Polizeiinspektion Stein hat heute früh in Roßtal (Kreis Fürth) einen 38-Jährigen festgenommen, der angedroht hatte, sich mit einem Messer umbringen zu wollen. Gegen 6.15 Uhr war eine Streife darüber informiert worden, dass im Ortsteil Buchschwabach eine Person randaliert. Mehrere Mülltonnen waren umgeworfen. Beim Eintreffen zeigte sich am Küchenfenster eines Wohnanwesens der 38-Jährige, der damit drohte, sich mit einem Messer, das er in der Hand hielt, umzubringen. Kurz darauf verließ er mit dem Messer in der Hand das Haus und hielt sich im Bereich eines zum Anwesen gehörenden Wintergartens auf. 


Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der 38-Jährige, der sich zu diesem Zeitpunkt allein in der Wohnung aufgehalten hatte, sich selbst und Nachbarn gefährden könnte, sperrte die Polizei den Bereich um das Anwesen ab, brachte Nachbarn in Sicherheit und zog das SEK hinzu. Nach mehreren Gesprächskontakten gelang es diesem gegen 7.40 Uhr, den 38-Jährigen in einem günstigen Moment festzunehmen. Dabei wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt. Der 38-Jährige, der einen verwirrten Eindruck machte, kam in eine Klinik.

 

2600 illegale Einreisen in einer Woche – skrupellose Schleuser

(ty) Innerhalb einer Woche sind im Zuständigkeitsberich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd rund 2600 Menschen irregulär eingereist. Davon wurden knapp 700 Männer, Frauen und Kinder – überwiegend im Landkreis Berchtesgadener Land – durch skrupellose Schleuser ausgesetzt und von Schleierfahndern sowie regionalen Polizeibeamten aufgegriffen. In diesem Zeitraum konnten 15 Schleuser festgenommen werden, die teilweise leichtfertig das Leben der transportierten Menschen aufs Spiel setzen.

Dies verdeutlicht ein Beispiel vom Samstag, als ein Kleintransporter mit deutschem Ausfuhrkennzeichen kurz nach der Einreise am Autobahngrenzübergang Bad Reichenhall zur Kontrolle angehalten werden sollte. Als der Fahrer die Signale der Schleierfahnder bemerkte, verringerte er zunächst die Geschwindigkeit, um anschließend wieder zu beschleunigen. Als sich das Polizeifahrzeug nach zirka 750 Metern auf Höhe des Kleintransporters befand, wechselte der Fahrer auf die Beifahrerseite und verließ den ausrollenden Kleintransporter noch während der Fahrt. Anschließend flüchtete er über den Wildzaun an der Autobahn in ein angrenzendes Waldstück und konnte trotz Großfahndung mit Polizeihubschrauber nicht mehr gefunden werden. Der Kleintransporter, ein Citroen Jumper, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Graben stehen. Auf der überfüllten Ladefläche waren 20 ausweislose pakistanische Männer, die glücklicherweise unverletzt blieben.


Dass auch offene und verstärkte Polizeipräsenz die Schleuser nicht abschreckt, ihre „Passagiere“ in Deutschland ihrem Schicksal zu überlassen, zeigt ein Fall im Stadtgebiet von Freilassing. Gerade als die Schleierfahnder am frühen Mittwochmorgen zwei Rumänen festgenommen hatten – sie schleusten mit einem bulgarischen Audi A6 und einem rumänischen BMW 320i insgesamt zehn Syrer –, wendeten auf dieser Kreuzung zwei rumänische Fahrzeuge und fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Salzburg davon. Ein Blick in die angrenzende Bushaltestelle brachte Licht ins Dunkel: Eine Gruppe von zehn Syrern, darunter eine Frau mit drei Kleinkindern, war offensichtlich von den beiden flüchtigen Fahrzeugen über die Grenze geschleust und in Freilassing abgesetzt worden.


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