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Am gestrigen Abend stand die Befürchtung im Raum, dass ein Gleitschirm-Flieger abgestürzt war.

(ty) Im Stadtgebiet von Riedenburg im Altmühltal haben Flugballons, die sich in Bäumen verfangen hatten, am gestrigen Abend einen größeren Rettungs-Einsatz beziehungsweise eine Vermissten-Suche ausgelöst. Wie die zuständige Polizeiinspektion aus Kelheim heute berichtete, war gegen 21 Uhr bei der Einsatz-Zentrale die Mitteilung eingegangen, dass möglicherweise ein Gleitschirm-Flieger abgestürzt sei – weil offenbar ein Fallschirm in den Baumkronen hänge.

Von den daraufhin in der Dreiburgenstadt angerückten Streifenbeamten habe der im Raum stehende Unglücksfall – vom Standort des Mitteilers aus – ebenfalls nicht ausgeschlossen werden, heißt es im Bericht der Kelheimer Polizei-Dienststelle. Deshalb sei im Bereich des Frauenfelsens am Postkellerweg eine Vermissten-Suche eingeleitet worden. Angesichts der einsetzenden Dunkelheit sei dabei zunächst auch höchste Eile geboten gewesen, so ein Polizei-Sprecher.

Alarmiert worden seien ein Polizei-Hubschrauber-Staffel, die örtlichen Feuerwehren, die Bergwacht, der Rettungsdienst und eine Rettungshunde-Staffel. Schließlich habe dann aber geklärt werden können, dass zum Glück kein Gleitschirm-Flieger abgestürzt war. Es handelte sich laut Polizei nämlich nicht um ein Fluggerät, das da in den Bäumen hing. Vielmehr hatte sich ein großes Bündel von Luftballons in den Baumkronen verfangen. Woher die Ballons kamen, ist unbekannt.


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