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Die Quote bei den Über-60-Jährigen im Freistaat liege diesbezüglich derzeit bei gerade einmal 19 Prozent. Das  ist viel zu niedrig, findet Holetschek.

(ty) Der bayerische Gesundheits-Minister Klaus Holetschek (CSU) wirbt insbesondere bei älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die zweite Corona-Auffrischungs-Impfung. Er betonte am heutigen Dienstag anlässlich eines Impftermins in einer Senioren-Residenz im mittelfränkischen Zirndorf, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner Auffrischungs-Impfungen mit den ersten varianten-adaptierten Corona-Impfstoffen bekommen haben: Die Impf-Quote der zweiten Auffrischungs-Impfung liege derzeit – Stand: gestern – bei den Über-60-Jährigen im Freistaat bei gerade einmal 19 Prozent. "Das ist viel zu niedrig, um gut und sicher durch den Herbst und Winter zu kommen."

"Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei – und nach wie vor sterben Menschen an oder mit Corona", unterstrich der Minister. Gerade bei vulnerablen Gruppen sei die zweite Auffrischungs-Impfung sehr wichtig, da mit zunehmendem Abstand zur ersten Auffrischungs-Impfung die Schutzwirkung gegen schwere Covid19-Verläufe abnehme.

"Alle zur Auffrischungs-Impfung verfügbaren Impfstoffe schützen weiterhin vor schweren Krankheits-Verläufen", so Holetschek. Dies gelte auch für die neu zugelassenen bivalenten Impfstoffe: "Sowohl der aktuell verfügbare Impfstoff gegen die Omikron-Variante BA.1 als auch der hoffentlich bald zusätzlich ausgelieferte Impfstoff gegen BA.4 und BA.5 bieten einen hohen Schutz gegen schwere Verläufe."

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"Gerade in unseren über 1600 Pflege-Einrichtungen in Bayern, in denen rund 130 000 Menschen leben, wollen wir die Impf-Quote steigern", erklärte der Minister. "Wir haben deshalb Mitte August eine neue Impf-Kampagne in den stationären Pflege-Einrichtungen gestartet, in der wir explizit für die zweite Auffrischungs-Impfung werben. Zudem haben wir in unseren bayerischen Impf-Zentren Beauftragte installiert, die sich vor allem um die Impfungen in den Pflegeheimen kümmern."

Das bayerische Gesundheits-Ministerium habe Pflege-Einrichtungen Informations-Material zur Verfügung gestellt, das die Vorteile der Impfung kurz und knapp erläutere. Dabei werden laut Ministerium nicht nur die Pflegekräfte und die Pflegebedürftigen angesprochen, sondern auch die Angehörigen. Auf der Webseite des Gesundheits-Ministeriums stehe das Informationsblatt auch in Albanisch, Bosnisch, Englisch, Kroatisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch und in leichter Sprache zur Verfügung.


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