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Das mit elf Kindern und Jugendlichen besetzte Fahrzeug rutschte in einen Graben und neigte sich bedrohlich zur Seite. Niemand verletzt, hoher Schaden.

(ty) Zum Glück niemand verletzt worden ist bei einem Zwischenfall mit einem mit insgesamt elf Kindern und Jugendlichen besetzten Schulbus, zu dem es am heutigen Morgen im Gemeinde-Bereich von Vohburg gekommen ist. Der Unfall geschah gegen 7.20 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Dünzing und Oberhartheim. Wie aus dem Bericht der Polizei hervorgeht, rutschte der Bus bei einem Rangier-Manöver in einen Graben und neigte sich dadurch bedrohlich zur Seite: Ein Reifen hing in der Luft. Der Sachschaden ist beträchtlich, die Straße war mehrere Stunden gesperrt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion aus Geisenfeld war der Schulbus auf der Verbindungsstraße – von Dünzing her kommend – in Richtung Oberhartheim unterwegs, als es zu dem Zwischenfall kam. Gesteuert worden sei der Bus von einem 61 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Kelheim. An Bord befanden sich laut Polizei insgesamt elf Schüler im Alter zwischen zehn und 16 Jahren. Wie es heißt, kam diesem Omnibus ein anderer Schulbus entgegen. Weil die Straße in diesem Bereich sehr eng sei, habe der 61-Jährige mit seinem Bus zurückrangiert, um den anderen Bus vorbeifahren zu lassen. Bei diesem Manöver lief dann etwas schief.

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Laut Mitteilung der Polizei übersah der 61-Jährige, vermutlich wegen der Dunkelheit, dass sich neben der Fahrbahn ein Entwässerungs-Graben befindet. Der Bus sei mit der rechten Seite in diesen hineingerutscht. "Dadurch kippte der Bus auf die rechte Seite, sodass der linke Vorderreifen in der Luft hing", fasst ein Polizei-Sprecher zusammen. Der Busfahrer habe die Rettungskräfte alarmiert. Neben der Polizei und einem größeren Aufgebot von Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW) seien die Feuerwehren aus Vohburg, Dünzing und Wackerstein angerückt.

Die Kinder und Jugendlichen konnten den Bus zunächst nicht verlassen. Mit Hilfe der angerückten Rettungskräfte konnten laut Polizei dann aber alle Schüler unverletzt aus dem Fahrzeug geholt werden. Sie seien dann zunächst ins Feuerwehrhaus nach Vohburg gebracht sowie von dort mit einem anderen Bus abgeholt worden. Der bei dem Zwischenfall entstandene Sachschaden wurde nach ersten Schätzungen der Polizei auf 50 000 Euro beziffert. Die Straße war für ungefähr drei Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. 


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