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29-Jährige krachte mit Kleinbus ungebremst in Pkw-Anhänger-Gespann, das zum Sammeln von Müllsäcken gerade am Straßenrand stand.

(ty) Zwei Verletzte hat ein Verkehrsunfall gefordert, zu dem es gestern während einer "Ramadama"-Aktion im Gemeinde-Bereich von Hemau (Kreis Regensburg) gekommen ist. Das Unglück geschah gegen 12.30 Uhr auf der Staatsstraße 2660 zwischen Hemau und dem Ortsteil Neukirchen. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Nittendorf heute berichtet, hatte ein 50-Jähriger im Zuge der Aufräum-Aktion mit seinem Pkw-Anhänger-Gespann am rechten Straßenrand angehalten, um Müllsäcke aufzuladen. Eine 29-jährige Kleinbus-Lenkerin habe das stehende Gespann zu spät wahrgenommen und sei mit ihrem Auto ungebremst in den Anhänger gekracht.

Durch diese Kollision habe sich der Anhänger von der Anhänger-Kupplung gelöst und sei in Richtung des 17 Jahre alten Gespann-Beifahrers geschleudert worden. Dieser junge Mann habe zu diesem Zeitpunkt neben dem Fahrzeug hinter einem Baum gestanden. Laut heutiger Mitteilung der Polizei erlitten der Fahrer und der Beifahrer des Gespanns jeweils leichte Verletzungen. Beide seien vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Regensburg gebracht worden. Der 29-Jährigen  droht jetzt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Die Frau selbst sowie ihr zwei Jahre alter Sohn, der sich mit in ihrem Auto befunden hatte, kamen offenbar mit dem Schrecken davon. Laut Polizei waren sie zwar zur Untersuchung ebenfalls in eine Klinik nach Regensburg gebracht worden, aber unverletzt geblieben. Der bei dem Crash entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten im fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt. Wegen der polizeilichen Unfall-Aufnahme war die Staatsstraße zeitweise komplett gesperrt. Auch die Feuerwehren aus Hemau und Neukirchen waren im Einsatz.

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