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Rastanlage "Köschinger Forst": Nigerianer (35) und Somalier (27) sollen Angestellten niedergeschlagen und Zigaretten erbeutet haben. Beide wurden nach kurzer Flucht im Rahmen der Fahndung gestellt und sitzen jetzt in U-Haft.

(ty) Kurz nachdem in der Nacht zum heutigen Freitag zwei Männer eine Autobahn-Tankstelle bei Hepberg (Kreis Eichstätt) überfallen hatten, sind die beiden mutmaßlichen Täter gefasst worden. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am Nachmittag mit. Den Angaben zufolge handelt es sich um einen 35 Jahre alten Nigerianer und um einen 27 Jahre alten Somalier. Sie sollen einen Angestellten niedergeschlagen sowie Zigaretten und E-Zigaretten erbeutet haben. Mittlerweile sitzen sie als Beschuldigte in einem Gefängnis in Untersuchungshaft.

Laut Polizeipräsidium Oberbayern-Nord betraten gegen 1.45 Uhr zwei zunächst unbekannte Männer die Tankstelle an der A9-Rastanlage "Köschinger Forst"-West. "Sie packten unvermittelt einen am Verkaufs-Tresen stehenden Angestellten, schlugen ihn nieder und zogen den am Boden liegenden, 62-jährigen Deutschen in die Herren-Toilette", heißt es weiter. "In der Folge versuchten die Täter, die Kassen im Verkaufsraum zu öffnen. Da ihnen dies nicht gelang, entwendeten sie Zigaretten und E-Zigaretten (so genannte Vapes). Anschließend flüchteten die Männer zu Fuß vom Gelände der Rastanlage."

Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung seien die beiden Tatverdächtigen wenig später in Hepberg ausfindig gemacht und festgenommen worden. Der 35-jährige Nigerianer und der 27-jährige Somalier wohnen laut Polizei jeweils im Landkreis Eichstätt. Beamte von der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt übernahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zum genauen Tathergang. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft seien die beiden Männer bereits einem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser habe Haftbefehle erlassen, woraufhin die Beschuldigten in Justizvollzugsanstalten gebracht worden seien.


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