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Daten vom Deutschen Wetterdienst und Foto-Impressionen aus der Hallertau von Ludwig Schrätzenstaller.

(ty) Im insgesamt sehr milden Februar dieses Jahres hat sich der Winter nur im Norden und Nordosten bis weit in den Monat gehalten, ehe eine landesweite Milderung das Februar-Ende eher an die zweite April-Hälfte erinnern ließ. Zugleich fiel im Gebietsmittel erheblich mehr Niederschlag als üblich, während sich die Sonne vielerorts rar machte. Das meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Auswertungen der rund 2000 Mess-Stationen. Nachfolgend die Details, auch zur Situation in Bayern, sowie Foto-Impressionen aus der Region.

Das Temperatur-Mittel lag im Februar heuer für Deutschland mit 2,9 Grad Celsius um stolze 2,5 Grad über dem Wert der international gültigen Referenz-Periode von 1961 bis 1990 mit 0,4 Grad. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichs-Periode von 1991 bis 2020, für die 1,5 Grad zu Buche stehen, betrug die Abweichung 1,4 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst weiter meldet.

Während laut DWD winterliche Bedingungen vor allem im Norden und Nordosten bis zum Ende der zweiten Februar-Dekade das Wetter-Geschehen prägten und es an der Ostsee sogar zu einer großflächigen Eisbildung kam, setzte sich in den übrigen Landesteilen zunehmend mildere Luft durch. Die tiefste Februar-Temperatur wurde am 19. in Dörnick (Schleswig-Holstein) mit minus 16,6 Grad gemessen. Mit Beginn der letzten Monats-Dekade kippte die Witterung dann bundesweit deutlich ins Milde. Das Temperatur-Niveau schnellte auf Werte, die klimatologisch eher der zweiten April-Hälfte zuzuordnen sind.

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Im Februar fielen in Deutschland mit knapp 73 Litern pro Quadratmeter (l/m²) etwa 149 Prozent des Niederschlags der Referenz-Periode von 1961 bis 1990 (49 l/m²). Gegenüber der Vergleichs-Periode von 1991 bis 2020 (53 l/m²) entsprach dies rund 138 Prozent des Solls. Besonders niederschlagsreich präsentierten sich nach DWD-Angaben der Süden und Westen, wobei in Staulagen der Alpen und des Schwarzwaldes in der Spitze Summen von über 300 l/m² zusammenkamen.

Die im Schwarzwald gelegene Station Baiersbronn-Mitteltal meldete am 12. Februar mit 74,7 l/m² die bundesweit höchste Tagessumme. "Die hohen Niederschlags-Mengen in Kombination mit der einsetzenden Schnee-Schmelze infolge der sehr milden Witterung zum Monats-Ende führten vor allem in Bayern zu einer Hochwasser-Lage", fasst der DWD zusammen. "Im vergleichsweise trockenen Nordosten wurden gebietsweise nur um 30 l/m² registriert."

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Mit rund 57 Stunden erreichte die Sonnenschein-Dauer im zu Ende gegangenen Februar lediglich etwa 76 Prozent des klimatologischen Mittels von 72 Stunden aus der Periode 1961 bis 1990. Gegenüber der Referenz-Periode von 1991 bis 2020 mit 76 Stunden entsprach dies nach DWD-Mitteilung sogar nur 75 Prozent. "Die vielfach trübe Witterung wurde erst zum Monats-Ende im Zuge der kräftigen Milderung aufgebrochen", erklären die Fachleute. "Die meisten Sonnenstunden waren dem Alpenrand vorbehalten, wo gebietsweise über 80 Stunden registriert wurden."

Der Freistaat erlebte heuer laut DWD einen deutlich überdurchschnittlich temperierten Februar. Mit einer Mittel-Temperatur von 3,2 Grad lag er um rund 3,9 Grad über dem klimatologischen Referenzwert aus der Periode 1961 bis 1990 mit minus 0,6 Grad. Im Zuge einer Kältephase um die Monats-Mitte wurde am 20. Februar in Ostheim vor der Rhön mit minus 9,7 Grad das bayernweite Minimum registriert.

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Anschließend drehte im Freistaat die Witterung ins Mildere und zum Monats-Ende wurden laut DWD-Mitteilung verbreitet frühlingshafte Temperaturen erreicht. Der Höchstwert des Monats wurde nach jüngstem Stand am 27. Februar mit um die 19 Grad in Unterfranken und im Alpenvorland erreicht. Auch beim Niederschlag zeigte sich den Angaben zufolge ein deutliches Plus: Rund 90 l/m² (Periode 1961 bis 1990: 58 l/m²) entsprachen einem Überschuss von etwa 55 Prozent.

"Der Niederschlags-Reichtum führte im Zusammenspiel mit Tauwetter zum Monats-Ende vor allem an der Donau sowie nördlich davon zu deutlich steigenden Pegel-Ständen", heißt es vom DWD weiter. Die Sonnenschein-Dauer blieb in Bayern im Februar mit 60 Stunden hingegen um rund 23 Prozent unter dem klimatologischen Mittel (Periode 1961 bis 1990: 78 Stunden), lag aber dennoch im oberen Bereich des Bundesland-Vergleichs.


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