45-Jähriger war gestern Nachmittag in Richtung der A93 unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Pkw verlor, der sich letztlich überschlag.
(ty) Zwei Verletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall gefordert, der am gestrigen Nachmittag kurz vor 17 Uhr auf der B15n in Richtung Regensburg zwischen den Ausfahrten Schierling-Süd und Schierling-Nord geschehen ist. Wie die Polizei heute berichtet, war ein 45 Jahre alter Deutsch-Iraner aus dem Kreis Regensburg in Richtung der A93 unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Pkw verlor. Aus Unachtsamkeit sei er zunächst mit dem Auto nach rechts von der Bundesstraße abgekommen. Der Wagen sei dann hinter der Leitplanke ins Schleudern geraten und habe sich überschlagen. Auf der Standspur sei das Wrack letztlich auf dem Dach liegen geblieben.
Außer dem 45-Jährigen befanden sich laut Polizei noch vier weitere Personen im Alter zwischen drei und 73 Jahren in dem Auto. Zwei der Mitfahrer seien jeweils leicht verletzt worden. Deshalb werde gegen den Pkw-Lenker jetzt ein strafrechtliches Ermittlungs-Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung geführt. Der an dem Auto entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf 10 000 Euro geschätzt, der Leitplanken- und Flurschaden auf weitere 5000 Euro taxiert. Sachdienliche Hinweise zu dem Unglücks-Geschehen nimmt die Polizeiinspektion in Mainburg unter der Rufnummer (0 87 51) 86 33 0 entgegen.
"Nach unserer Ankunft an der Einsatzstelle sicherten wir diese durch Vollsperrung der Bundesstraße ab", berichtet die Feuerwehr aus Schierling. "Um die Patienten kümmerte sich bereits der Rettungsdienst." Die Floriansjünger banden nach eigenem Bekunden auslaufende Betriebsstoffe und reinigten die Fahrbahn; außerdem sammelten sie herumliegende Fahrzeug-Trümmer ein und stellten den Brandschutz sicher. Um eine Ableitung des nachfolgenden Bundesstraßen-Verkehrs an der Ausfahrt Schierling-Süd zu realisieren, seien die Feuerwehren aus Neufahrn in Niederbayern und Hofendorf-Hebramsdorf nachalarmiert worden.
Nachdem der Rettungs-Hubschrauber die Unglücksstelle wieder verlassen hatte, sei die linke Spur wieder für den Verkehr freigegeben worden, berichtet die Feuerwehr. Ein Teil der Einsatzkräfte habe nun bereits ins Gerätehaus zurückkehren können. "Bis das Fahrzeug durch den Abschlepp-Dienst abgeschleppt worden war, sicherten wir die Unfallstelle weiterhin mit den restlichen Fahrzeugen ab. Anschließend konnten auch die verbliebenen Einsatz-Fahrzeuge und ‑kräfte die Einsatzstelle verlassen und ins Feuerwehr-Gerätehaus einrücken, sodass um zirka 19 Uhr der Einsatz für uns beendet war."





