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Passantin verständigte gestern Abend die Gesetzeshüter. Beamte trafen vor Ort auf zwei Personen, die glaubwürdig versicherten, dass der Sex einvernehmlich erfolgte.

(ty) Eine vermeintliche Vergewaltigung hat sich am gestrigen Abend im Gemeinde-Gebiet von Riedenburg als einvernehmlicher Sex herausgestellt. Die örtlich zuständige Polizeiinspektion in Kelheim war nach eigenem Bekunden gegen 22 Uhr von einer Passantin verständigt worden, nachdem diese in einem abgelegenen Waldstück zwei Personen beim Geschlechtsverkehr beobachtet hatte. "Aufgrund der wahrgenommenen Gestik und der deutlich hörbaren Geräusche ging sie davon aus, dass die Handlung möglicherweise nicht einvernehmlich erfolgte", so die Gesetzeshüter.

Von den angerückten Streifenbeamten seien am Ort des Geschehens kurz darauf die beiden Personen im Alter von 30 und 34 Jahren angetroffen worden. Beide versicherten laut Mitteilung der Polizei dann glaubwürdig, dass der Geschlechtsverkehr einvernehmlich stattgefunden habe. "Hinweise auf eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit ergaben sich nicht", erklärt die Polizei weiter. "Nach derzeitigem Kenntnisstand war es zu keinem strafbaren Verhalten gekommen. Weitere Personen waren an der Örtlichkeit nicht anwesend."

Die Polizeiinspektion von Kelheim erläutert in diesem Zusammenhang: "Auch wenn sich ein Verdacht im Nachhinein nicht bestätigt, ist bei Anzeichen für eine mögliche Notlage oder eine nicht einvernehmliche Handlung Aufmerksamkeit wichtig. Wer eine solche Situation beobachtet und die Lage nicht sicher einschätzen kann, sollte lieber die Polizei unter 110 verständigen und die eigenen Wahrnehmungen möglichst genau schildern. Eigene Gefahren-Situationen oder ein unmittelbares Eingreifen sollten vermieden werden."


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