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Neben Einsatzkräften von drei Feuerwehren aus der örtlichen Gemeinde waren auch die Kameraden aus Geisenfeld beteiligt. Hier eine Nachlese.

(ty) Zu einer gemeinsamen Einsatz-Übung hatte die Feuerwehr von Aiglsbach in den Ortsteil Lindach eingeladen. Beteiligt waren neben den hiesigen Floriansjüngern auch die Feuerwehren aus Oberpindhart, Berghausen und Geisenfeld. Die Feuerwehr aus Geisenfeld unterstützte die Übung im Nachbar-Landkreis Kelheim nach eigenem Bekunden mit einem Führungs-Fahrzeug, einem Lösch-Fahrzeug und der Drehleiter. Angenommen worden sei der Brand einer Hopfendarre, der sich rasch auszubreiten drohte. "Zusätzlich galten zwei Personen als vermisst und mussten aus dem Gebäude gerettet werden", heißt es weiter.

Die Einsatzkräfte aus Geisenfeld übernahmen laut eigener Schilderung unter anderem die so genannte Riegelstellung, um ein angrenzendes Nebengebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Hierzu sei die Drehleiter mit dem verbauten Löschmonitor eingesetzt worden.

Gleichzeitig sei ein Atemschutz-Trupp zur Menschenrettung vorgegangen und habe eine der vermissten Personen aus dem Gefahren-Bereich retten können. Parallel dazu habe die Feuerwehr von Aiglsbach einen weiteren Atemschutz-Trupp in das Brand-Objekt geschickt. Auch die zweite vermisste Person sei innerhalb kurzer Zeit gefunden und gerettet worden. 

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Eine weitere wichtige Aufgabe sei die Sicherstellung der Löschwasser-Versorgung gewesen. Diese sei von den Kameraden aus Berghausen und Oberpindhart übernommen worden: "Mit zwei Pumpen förderten sie Wasser aus einem nahegelegenen Bach und unterstützten damit das örtliche Hydranten-Netz, dessen Leistungsfähigkeit für ein solches Szenario nur begrenzt ausgereicht hätte." 

Auch die Einsatzführung habe bei der Übung eine wichtige Rolle gespielt. "Führungs-Assistenten unterstützten den Einsatzleiter unter anderem mit einer Lagekarte, der Dokumentation des Einsatz-Verlaufs, der Kommunikation mit der Integrierten Leitstelle sowie einer laufenden Übersicht über die eingesetzten und nachalarmierten Kräfte", wird dazu erklärt.

Zusätzlich sei die Geisenfelder Drohne zum Einsatz gekommen. Ihre Kamera habe Live-Bilder aus der Luft geliefert und so der Einsatz-Leitung einen umfassenden Überblick verschafft. "Mit Hilfe der Wärmebild-Kamera können zudem Wärme-Quellen, eine starke Hitze-Belastung und eine mögliche Brand-Ausbreitung aus der Luft erkannt und beurteilt werden.

"Solche gemeinsamen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf reale Einsätze", heißt es aus der Feuerwehr von Geisenfeld. "Sie ermöglichen es den beteiligten Feuerwehren, Abläufe zu trainieren, die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg zu festigen und unterschiedliche Fahrzeuge und Einsatzmittel gemeinsam einzusetzen."


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