Polizei ermittelt gegen 44-Jährige und 45-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Sie muss sich zudem wegen Flucht verantworten, er weil er alkoholisiert war.
(ty) Eine 44 Jahre alte Pkw-Lenkerin, die keinen Führerschein hat, ist am Mittwochnachmittag in Abensberg in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen und hat sich nach diesem aus dem Staub gemacht. Gegen die Frau wurde laut Polizei ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet worden. Ebenfalls strafrechtliche Ermittlungen laufen gegen einen nicht an dem Unfall beteiligten 45-Jährigen. Er steuerte den Erkenntnissen zufolge einen der Unfall-Wagen auf einen Parkplatz – obwohl er nicht im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis sei und unter Alkohol-Einfluss gestanden habe.
Der Unfall passierte laut Polizei an der Einmündung der Schmidgasse in die Ulrichstraße. Die Unfall-Gegnerin, eine 44 Jahre alte Deutsche, habe sich entfernt, ohne ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Ihren Pkw habe nach dem Zusammenstoß ein 45 Jahre alter Deutscher, der eigentlich als Fußgänger unterwegs gewesen sei, zum nächst gelegenen Parkplatz gefahren. Anschließend habe auch er sich entfernt. Die 44-Jährige sei im Rahmen einer Fahndung nicht ausfindig gemacht worden. Von den Beamten sei aber im Nachgang festgestellt worden, dass die Frau "nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist".
Der 45-Jährige sei dagegen im Zuge der Fahndungs-Maßnahmen angetroffen worden. Es sei dann ermittelt worden, dass auch er nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfüge. Außerdem sei bei ihm eine leichte Alkoholisierung festgestellt worden. Deshalb habe der Mann eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Der bei dem Unfall insgesamt entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten im niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt. Gescheppert hatte es gegen 13.25 Uhr.





