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Großeinsatz auf unbewohntem Anwesen, ein Feuerwehrmann verletzt. Kripo hat die Ermittlungen bereits übernommen. 

(ty) Ein Gebäude-Brand auf einem älteren Dreiseithof im Bereich von Mainburg hat am gestrigen Sonntag zahlreiche Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Wie das Polizeipräsidium von Niederbayern heute erklärte, haben Beamte von der Kripo aus Landshut die Ermittlungen bereits übernommen. Zur Brand-Ursache könne bislang "keine valide Aussage" getroffen werden; der Brandort habe zunächst noch nicht betreten werden können. "Fahrlässiges Handeln durch spielende Kinder ist nach derzeitigem Stand jedoch sehr wahrscheinlich", heißt es allerdings.

Gegen 16.25 Uhr seien erste Mitteilungen über ein Brand-Geschehen in der unbewohnten Hofstelle eingegangen. "Das Feuer breitete sich schnell im Mittelteil des Gebäude-Trios aus und verursachte vehemente Rauchbildung", so das niederbayerische Polizeipräsidium. "Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen des Brandes auf den Gesamt-Komplex verhindern, ein Floriansjünger wurde im Zuge der Löscharbeiten leicht verletzt." Teile des Gebäudes mussten den Angaben zufolge mit schwerem Gerät eingerissen werden, um Gefahren durch Einsturz zu beseitigen. Der entstandene Schaden könne derzeit nicht näher bestimmt werden, "könnte jedoch im unteren sechsstelligen Euro-Bereich liegen".

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Die Feuerwehr aus Mainburg war nach eigenem Bekunden zusammen mit den Ortswehren aus Empfenbach und Steinbach zu einem Zimmerbrand in dem leerstehenden Gebäude alarmiert worden. Kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte sei es dann im ersten Obergeschoss des Gebäudes zu einer Rauchgas-Durchzündung gekommen, infolge derer der Dachstuhl innerhalb von wenigen Minuten in Vollbrand geraten sei. Von der Einsatz-Leitung sei daraufhin das Einsatz-Stichwort von B3 auf B4 erhöht worden.

Durch einen massiven Lösch-Einsatz sei es den alarmierten Feuerwehren gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und Teile des Gebäudes zu halten. "Im späteren Verlauf des Einsatzes fanden Nachlösch- und Abriss-Arbeiten statt", erklären die Floriansjünger. Unterstützt worden seien die Feuerwehrleute von der "Unterstützungs-Gruppe örtliche Einsatz-Leitung" des Landkreises Kelheim sowie von der BRK-Einheit "Technik und Sicherheit". Für die Feuerwehr aus Mainburg sei der Einsatz nach rund elf Stunden beendet gewesen.


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