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Gesamt-Index ohne Nahrungsmittel und Energie bei 2,2 Prozent. Brennholz und Pellets kosten deutlich mehr, Speisefette, Quark, Olivenöl und Butter viel weniger.

(ty) Im Freistaat sind die Verbraucher-Preise im gerade zu Ende gegangenen Dezember gegenüber dem Vorjahres-Monat um 1,7 Prozent gestiegen. Das wurde am heutigen Mittwoch aus dem bayerischen Landesamt für Statistik gemeldet. Den Angaben der Behörde zufolge kosten Nahrungsmittel damit nun 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr; Energie kann hingegen um 2,0 Prozent günstiger bezogen werden. Im Vergleich zum Vormonat November blieb der Verbraucher-Preis-Index unverändert. Nachfolgend weitere Details – auch zu einzelnen Waren – sowie zwei Grafiken.

Die Inflationsrate, gemessen als prozentuale Veränderung des Verbraucher-Preis-Index gegenüber dem entsprechenden Vorjahres-Monat, lag laut aktueller Mitteilung für den zu Ende gegangenen Dezember – wie eingangs erwähnt – bei 1,7 Prozent. Die Teuerungsrate des Gesamt-Index ohne Nahrungsmittel und Energie, in der öffentlichen Diskussion oft als Kerninflationsrate bezeichnet, belief sich für diesen Monat auf 2,2 Prozent und lag damit auch weiterhin über der Gesamt-Inflation. Gegenüber dem Vormonat November sei die Kerninflation um 0,2 Prozent gesunken gestiegen, heißt es weiter.

Im Jahresvergleich stiegen für Verbraucher im Dezember die Preise für Nahrungsmittel um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat November sanken die Preise hingegen um 0,2 Prozent. Fleisch und Fleischwaren (plus 4,5 Prozent) sowie Obst (plus 2,5 Prozent) wurden gegenüber dem Vorjahres-Monat deutlich teurer; der Preis für Gemüse hingegen fiel um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Monat. Die Verbraucher-Preise für Speisefette und Speiseöle (minus 21,7 Prozent), Quark (minus 22,8 Prozent), Olivenöl (minus 24,2 Prozent) und Butter (minus 33,9 Prozent) sanken dagegen spürbar gegenüber dem Vorjahres-Monat. "Hier macht sich ein so genannter Basis-Effekt bemerkbar, da die Preise für diese Produkte im Vorjahres-Monat zum Teil stark gestiegen waren", so die Fachleute.

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Die Preise für Energie lagen im vergangenen Dezember um 2,0 Prozent unter denen im Vorjahres-Monat. Strom (minus 3,3 Prozent) und Erdgas (minus 5,1 Prozent) konnten zuletzt im Vergleich zum Vorjahres-Monat im Freistaat deutlich günstiger bezogen werden. Der Preis für Heizöl (minus 3,1 Prozent) sank ebenfalls im Vergleich zum Dezember 2024. Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe wurden dagegen deutlich teurer (plus 20,5 Prozent), erklären das Landesamt für Statistik. Der Preis für Kraftstoffe lag im Dezember auf dem Niveau des Vorjahres-Monats.

Tanken wurde in Bayern im Vergleich zum Vormonat November um 2,1 Prozent günstiger. Die Preise für Heizöl sanken um 7,7 Prozent. Moderate Preissenkungen im Vergleich zum Vormonat ergaben sich bei Erdgas (minus 0,8 Prozent) und Strom (minus 0,2 Prozent). Die Preise für Brennholz, Holzpellets oder andere feste Brennstoffe stiegen dagegen im Vergleich zum November um 2,2 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahres-Monat erhöhten sich die Wohnungsmieten ohne Nebenkosten im Dezember um 2,1 Prozent. "Die Preissteigerung in diesem Bereich liegt damit über dem Niveau der allgemeinen Preisentwicklung", so das Landesamt für Statistik.


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