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Der Autofahrer flüchtete zuerst, hatte aber ein Nummernschild seines Pkw zurückgelassen. Nun blühen zwei Strafanzeigen.

(ty) Ein alkoholisierter Pkw-Lenker im Alter von 59 Jahren hat am gestrigen Vormittag auf der B16 bei Münchsmünster einen Verkehrsunfall gebaut und sich anschließend einfach aus dem Staub gemacht. Allerdings blieb an dem Zaun, in den er mit seinem Wagen gerauscht war, ein Nummernschild seines Autos liegen. Als der Mann deshalb zurückkehrte, wurde er gestellt. Jetzt blickt er zwei Strafanzeigen entgegen: Laut Polizei werden ihm Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vorgeworfen. Ihm droht damit auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis.

Nach Erkenntnissen der Polizei war der im Kreis Regensburg lebende Kroate auf der Bundesstraße – von Ingolstadt her kommend – in Richtung Regensburg unterwegs, als es gegen 10.10 Uhr ohne Fremdbeteiligung zu dem Unfall kam. Dieser ereignete sich auf Höhe von Münchsmünster, aber bereits im Gemeinde-Gebiet von Neustadt an der Donau und damit im Landkreis Kelheim. Den Angaben zufolge kam der Mann nach rechts von der mit Schnee bedeckten Strecke ab und sein Auto blieb zunächst im Grünstreifen an einem Wildschutz-Zaun liegen. Ein Leitpfosten sowie der Zaun seien dabei ramponiert worden; ferner sei Flurschaden entstanden.

Der 59-Jährige habe seinen Wagen aus dem Grünstreifen steuern können. Ohne Meldung des Unfalls sei er davongefahren. An dem Wildschutz-Zaun sei, so heißt es von der Polizei, sei allerdings ein Nummernschild des Pkw gefunden worden. Nachdem Streifenbeamte den Unfall bereit aufgenommen hatten, sei der 59-Jährige zurückgekehrt, um nach dem Kennzeichen zu suchen. Bei der Überprüfung wurde den Angaben zufolge dann festgestellt, dass der Mann alkoholisiert war. Deshalb habe er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt 2500 Euro geschätzt. 


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