Als sich der Verkehr wegen einer Tunnel-Sperrung am gestrigen Abend staute, wendete ein 49-Jähriger kurzerhand und fuhr zurück.
(ty) Strafrechtliche Konsequenzen drohen einem 49-Jährigen, der am gestrigen Abend im Bereich von Regensburg als Geisterfahrer auf der A93 unterwegs gewesen ist. Wie die örtliche Verkehrspolizei-Inspektion heute berichtet, hatte sich gegen 18.50 Uhr vor dem "Pfaffensteiner Tunnel" der Verkehr auf der Autobahn in Richtung Holledau wegen einer Tunnel-Sperrung gestaut. Der Opel-Movano-Lenker habe seinen Kleintransporter plötzlich gewendet und sei entgegen der vorgegebenen Fahrtrichtung als Falschfahrer durch die Rettungsgasse gesteuert.
An der Anschlussstelle Regensburg-Nord habe er schließlich die Autobahn verlassen. Der 49 Jahre alte Bulgare sei von Einsatzkräften der Polizei dann an seiner Wohnadresse in Regensburg angetroffen worden. Nun laufen Ermittlungen gegen den Mann. Etwaige Zeugen, die sich durch die Geisterfahrt mit dem weißen Opel-Kleintransporter gefährdet sahen, werde darum gebeten, sich unter der Telefonnummer (09 41) 5 06 - 29 21 mit der Verkehrspolizei-Inspektion in Regensburg in Verbindung zu setzen.





