Schon bei der ersten Polizei-Kontrolle am "Köschinger Forst" wurde der Lastwagen-Schlüssel einkassiert. Wann der Lette wieder fahrtüchtig ist, bleibt abzuwarten.
(ty) Mit einem stockbesoffenen Lastwagen-Fahrer hatten es Streifenbeamte von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt am gestrigen Nachmittag an der A9 im Landkreis Eichstätt zu tun. Wie heute berichtet wird, überprüften sie den aus Lettland stammenden Mann gegen 15.30 Uhr an der Rastanlage "Köschinger Forst"-West – zwischen Stammham und Hepberg. Er habe gerade seine Ruhezeit eingebracht, sich auf dem Fahrersitz befunden, Brotzeit gemacht – und stark alkoholisiert gewirkt. Ein bei dem Brummi-Lenker durchgeführter Atem-Test habe einen Wert in Höhe von 2,6 Promille ergeben.
"Die Weiterfahrt war für den darauffolgenden Tag geplant", erklären die Gesetzeshüter. Um sicherzustellen, dass dies auch wirklich im nüchternen Zustand passiere, sei der Lastwagen-Schlüssel sichergestellt worden. Von Streifenbeamten aus der Nachtschicht sei später festgestellt worden, dass sich der Lette nach der ersten Polizei-Kontrolle daran gemacht habe, eine 1,5-Liter-Flasche mit Wodka zu leeren. "Es bleibt abzuwarten, wann er wirklich wieder fahrtauglich wird", so ein Polizei-Sprecher am heutigen Vormittag.





