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Der Beschuldigte soll in einem Hinterhof in Langquaid einen 52-Jährigen mit einem Messer attackiert und ihm eine schwere Hand-Verletzung zugefügt haben. Er soll außerdem geäußert haben, ihn umbringen zu wollen.

(ty) Wie das Polizeipräsidium von Niederbayern am heutigen Montag bekannt gegeben hat, ist es am Freitagabend in Langquaid (Kreis Kelheim) zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei benachbarten Männern gekommen. Ein 52 Jahre alter Deutscher sei dabei schwer an einer Hand verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 59 Jahre alter Türke, befinde sich seit dem gestrigen Sonntag in Untersuchungshaft. Den Angaben zufolge geht es um den Verdacht auf ein versuchtes Tötungs-Delikt. 

Laut ersten Ermittlungen habe sich der 52-jährige Deutsche in einem Hinterhof am Marktplatz aufgehalten, als kurz nach 22 Uhr der 59-jährige Türke auf ihn zugekommen sei und mit einem Messer unvermittelt in seine Richtung gestochen habe. "Er soll außerdem ausgesprochen haben, ihn töten zu wollen", heißt es weiter. Der 52-Jährige habe versucht, die Angriffe abzuwehren, und sei dabei schwer an seiner linken Hand verletzt worden. Ein Anwohner sei auf die Situation aufmerksam geworden und habe den 59-Jährigen von seinem Nachbarn wegziehen können.

Das Opfer habe selbst den Rettungsdienst verständigt und sei nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 59-Jährige sei vorläufig festgenommen worden. Die Ermittlungen seien von der Staatsanwaltschaft aus Regensburg und der Kriminalpolizei-Inspektion aus Landshut übernommen worden. Bei der Vorführung des 59-Jährigen am Amtsgericht in Regensburg sei gestern der von der Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungs-Delikt erlassen worden. Der Beschuldigte sei daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.


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