Im Begegnungsverkehr war es zwischen zwei Autos zu einem "Spiegel-Klatscher" gekommen. Einen der beiden Pkw-Lenker kümmerte das nicht.
(ty) Ein betrunkener Pkw-Lenker hat sich am Samstag in Langquaid (Kreis Kelheim) nach einem Verkehrsunfall aus dem Staub gemacht. Von Streifenbeamten wurde der im Kreis Kelheim wohnende Pole laut Polizei dann bei sich zuhause angetroffen. Zunächst sei Alkohol-Geruch bei dem 38-Jährigen festgestellt worden, ein Atem-Test habe anschließend einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit ergeben. Der Mann habe eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Sein Führerschein sei sichergestellt worden. Den wird er wohl so schnell nicht wiedersehen. Denn im Zuge des Strafverfahrens wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort, das ihn nun erwartet, droht ihm auch der Entzug seiner Fahrerlaubnis.
Nach Angaben der Polizei schepperte es gegen 11.25 Uhr, als der 38-Jährige mit seinem Auto auf der Kelheimer Straße in Langquaid unterwegs war. Ihm entgegengekommen sei dabei ein 29 Jahre alter Deutscher aus dem Landkreis Kelheim, der ebenfalls ein Auto gesteuert habe. Im Begegnungsverkehrs sei es zu einem so genannten Spiegel-Klatscher zwischen den beiden Wagen gekommen. "Obwohl der 38-Jährige den Zusammenstoß bemerkt haben dürfte, setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um die Regulierung des entstandenen Sachschadens in Höhe von insgesamt etwa 200 Euro zu bemühen", erklärt die Polizei.





