Logo
Anzeige
Anzeige

61-Jähriger wurde von Unbekannten angerufen und belogen, durchschaute aber die Masche. Für den Beute-Abholer klickten dann die Handschellen.

(ty) Nach einem Betrugs-Versuch ist es Polizeibeamten am gestrigen Montag im Gemeinde-Gebiet von Denkendorf (Kreis Eichstätt) gelungen, einen Beute-Abholer auf frischer Tat festzunehmen. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am heutigen Dienstag weiter bekannt gegeben hat, klickten die Handschellen für einen 24 Jahre alten Österreicher. Der Mann sei heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Ingolstadt einem Richter vorgeführt worden, der Untersuchungshaft angeordnet habe. Der Beschuldigte sei daraufhin eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.

Gegen 14.50 Uhr sei gestern Nachmittag ein im Denkendorfer Ortsteil Zandt wohnender 61-Jähriger von Unbekannten angerufen worden. Ihm sei am Telefon die Lügen-Geschichte aufgetischt worden, dass Einbrecher unterwegs seien und dass damit das Vermögen des Mannes in Gefahr sei. Den Angaben zufolge wollten die Kriminellen ihn zur Herausgabe von Wertsachen bewegen. Der 61-Jährige habe allerdings den Betrugs-Versuch erkannt. Das Telefon-Gespräch mit den Kriminellen habe er weitergeführt; parallel dazu habe er die Gesetzeshüter verständigt. 

Durch das schnelle Eingreifen von Beamten der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt sei es dann gelungen, den Beute-Abholer direkt an der Haustüre des potenziellen Betrugs-Opfers festzunehmen. Im Rahmen der Durchsuchung des 24-jährigen Österreichers sowie dessen Fahrzeugs sei eine "größere Bargeld-Summe" gefunden worden. Diese könnte laut Polizeipräsidium Oberbayern-Nord aus früheren Taten stammen. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen der Kripo-Beamten an, wie am heutigen Nachmittag gemeldet wurde.


Anzeige
RSS feed