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Die Tat soll am Freitag nach einer Verabredung mit dem Mädchen in einem Waldstück begangen worden sein. 

(ty) Nach einer Tat, zu der es am vergangenen Freitag im Landkreis Kelheim gekommen sein soll, sitzt ein 35-Jähriger als Beschuldigter hinter Gittern. Wie das Polizeipräsidium von Niederbayern am heutigen Dienstag bekannt gegeben hat, wird dem in Nordrhein-Westfalen wohnenden Deutschen der sexuelle Missbrauch eines Kindes vorgeworfen. Bei dem Opfer handele es sich um ein Mädchen im Alter von unter 14 Jahren aus dem Kreis Kelheim, erklärte ein Polizei-Sprecher gegenüber unserer Redaktion. Der Vater des Kindes brachte die Ermittlungen ins Rollen.

Bei der Polizeiinspektion in Kelheim sei am Samstag ein sexueller Missbrauch eines Kindes zur Anzeige gebracht worden. Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen – so das Polizeipräsidium von Niederbayern – soll sich das Mädchen aus dem Kreis Kelheim mit einem zunächst unbekanntem Mann in einem Waldstück im nördlichen Landkreis Kelheim verabredet haben. Zuvor soll das Kind den Angaben zufolge über eine Social-Media-Plattform bereits Kontakt zu dem Mann gehabt haben. Während des Treffens am vergangenen Freitag soll es laut Polizei in der Folge zu sexuellen Handlungen zwischen dem Mann und dem Mädchen gekommen sein.

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Im Zuge der Anzeigen-Erstattung, die durch den Vater des Mädchens erfolgt sei, seien von Beamten der Kriminalpolizei-Inspektion von Landshut umfangreiche Ermittlungen zur Identifizierung des zunächst unbekannten Mannes, der auf der Plattform unter einem Pseudonym agiert habe, eingeleitet worden. Hierbei sei ein 35 Jahre alter Deutscher aus Nordrhein-Westfalen in den Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen geraten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Regensburg sei am Sonntag die Wohnung dieses Mannes von nordrhein-westfälischen Einsatzkräften durchsucht worden.

Zeitgleich sei ein beim Amtsgericht von Regensburg erwirkter Haftbefehl gegen den 35-Jährigen "wegen des dringenden Tatverdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern" vollzogen worden. Nach seiner Vorführung beim dortigen Amtsgericht sei der Mann in eine in Nordrhein-Westfalen gelegene Justizvollzugsanstalt gebracht worden. "Die Ermittlungen der Kriminalpolizei-Inspektion Landshut, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Datenträger, dauern an", so das niederbayerische Polizeipräsidium. 


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