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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Tödlicher Küchenbrand

(ty) Bei einem Küchenbrand in Brendlorenzen (Kreis Rhön-Grabfeld) ist heute Abend ein 77 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Drei Ersthelfer, die die Lebensgefährtin des Seniors aus der Wohnung gerettet haben, erlitten leichte Rauchvergiftungen. Warum das Feuer in dem Wohnhaus ausgebrochen war, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt dazu laufen bereits.

Gegen 18.20 Uhr war über Notruf das Feuer im Erdgeschoss des Wohnhauses an der Hauptstraße gemeldet worden. Sofort hatten sich Feuerwehr, Rettungsdienst und die Bad Neustädter Polizei auf den Weg gemacht. Bei deren Eintreffen drang Rauch aus dem freistehenden Einfamilienhaus. Die Feuerwehr konnte den 77-jährigen Hausbesitzer nur noch tot aus der Küche bergen. Drei Ersthelfer hatten glücklicherweise die sieben Jahre ältere Lebensgefährtin des Rentners aus einem Nebenraum der Küche durch das Fenster ins Freie bringen können. Die Frau hatte nur Schürfwunden erlitten.

Die drei Ersthelfer aus der Nachbarschaft wurden sicherheitshalber zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort und auch die Feuerwehren aus Brendlorenzen, Herschfeld und Bad Neustadt waren mit zahlreichen Leuten im Einsatz. Die Schadenshöhe sowie die Ursache für das Feuer sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Brandfahnder. Die Kriminalbeamten haben noch am Abend den Fall  übernommen und werden, sobald der Brandort begehbar ist, erste Untersuchungen einleiten.

 

500-PS-Auto beschlagnahmt

(ty) Einen 500 PS starken Mercedes AMG C63 beschlagnahmte am gestrigen Nachmittag die Verkehrspolizei Bayreuth nach einer Fahndung auf der A9. Eine Streife bemerkte das Berliner Auto auf der Fahrt in Richtung Norden. Nachdem eine Überprüfung ergeben hatte, dass der Sportwagen zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde er bei Bayreuth von mehreren Streifenwagen aus dem Verkehr gezogen. Da der Fahrer, ein 25-jähriger Berliner, im Verdacht steht, in Berlin an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben, hatte das Amtsgericht Berlin-Tiergarten einen Beschluss erlassen, nach welchem der Bolide zu beschlagnahmen ist. Die Bayreuther Beamten ließen das Fahrzeug abschleppen. Der 25-Jährige, seine Frau und seine Tochter mussten die Heimfahrt mit einem Mietwagen fortsetzen.

 

Essen bleibt aus – er dreht durch

(ty) Seinen Unmut über ausbleibendes Essen hat gestern ein 20-Jähriger aus Hof gegenüber seiner Lebensgefährtin auf rabiate Weise kundgetan. Die Erwartungen des Mannes waren wohl etwas zu hoch gesteckt, als er vor rund zwei Monaten mit seiner neuen Freundin zusammenkam. Er ging davon aus, dass ihn die Angebetete auch bekochen würde. Nachdem das Mahl am gestrigen Abend jedoch ausblieb, drehte der junge Mann durch. Nicht nur, dass er damit drohte, die Wohnung kurz und klein zu schlagen, wenn nicht bald Essen auf dem Tisch steht – er ging seine Freundin auch körperlich an.

Der 20-Jährige packte seine Lebensgefährtin am Hals und schlug ihr ins Gesicht. Die Frau machte indes genau das Richtige: Sie verständigte die Polizei, während der Aggressor Fersengeld gab. Nur wenig später konnte der rabiate Kerl jedoch von Polizeibeamten in der Jahnstraße gestellt werden. Die Polizisten führten mit ihm ein klärendes Gespräch und eröffneten ihm, dass er nun wegen Körperverletzung und Nötigung angezeigt wird. Außerdem wurde ihm ein Kontaktverbot zu seiner Freundin ausgesprochen.

 

Frontal-Crash fordert zwei Schwerverletzte

(ty) Zwei Schwerverletzte und zwei schrottreife Autos sind die traurige Bilanz eines Unfalls, der heute auf der Bundesstraße B303 zwischen Niederfüllbach und Grub am Forst im Landkreis Coburg passiert ist. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet um 13.45 Uhr ein 54-Jähriger mit seinem Auto auf die Gegenfahrspur und stieß frontal mit dem Wagen einer 24-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos im Frontbereich massiv deformiert. Die Insassen zogen sich schwere Verletzungen zu. Der Verursacher kam per Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Suhl, die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Coburger Klinikum gebracht. An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße für mehrere Stunden komplett gesperrt.

 

Erst zugebissen, dann zugestochen

(ty) Am Sonntag war es gegen 10 Uhr in einer Gemeinschafts-Unterkunft in Blaichach zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei dort wohnenden Frauen gekommen, in deren Verlauf eine Bewohnerin ihrem Opfer zunächst in den rechten Unterarm biss. Anschließend zerschlug sie eine Bierflasche und stach der Frau damit in den linken Unterarm. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.

 

Unzählige Autos verkratzt

(ty) In den vergangenen beiden Nächten sind im Würzburger Stadtteil Unterdürrbach erneut mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Der unbekannte Täter hat die Seiten und Motorhauben zerkratzt, dabei hohen Sachschaden angerichtet. Die Polizei führt jetzt rund um die Uhr intensive Überwachungs-Maßnahmen durch und geht verschiedenen Hinweisen nach. Von Samstag auf Sonntag hatte der Unbekannte zwischen 0.30 und 9 Uhr im Bereich der Unterdürrbacher Straße rund 20 Fahrzeuge zerkratzt. In der folgenden Nacht war er zwischen 22.30 und 6.30 Uhr aktiv. In diesem Fall hatte er etwa 50 Pkw angegangen, die in der Steinburgstraße und Unterdürrbacher Straße abgestellt waren.

Der Sachschaden kann nach ersten Schätzungen insgesamt auf mehrere zehntausend Euro beziffert werden. Die eigens eingerichtete Ermittlungskommission agiert auch mit Unterstützung der "Operativen Fallanalyse" (OFA) auf Hochtouren. Die Ermittler haben seit Beginn der Serie zahlreiche Personen überprüft und sind mehr als 100 Hinweisen und Spuren – auch mit Unterstützung des Landeskriminalamtes – nachgegangen. Eine heiße Spur hat sich zwar noch nicht ergeben. Allerdings gibt es Ansätze, denen akribisch nachgegangen wird. Die Polizei erhebt ständig ein aktuelles Lagebild unter anderem hinsichtlich der Tatörtlichkeiten und der Tatzeiten. Dementsprechend werden sowohl zur Tages-, als auch zur Nachtzeit intensive Überwachungs-Maßnahmen, auch mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, durchgeführt.

Die Beamten sind aber weiterhin auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Heute wurde erneut eine Nachbarschafts-Befragung in Unterdürrbach durchgeführt. Sachdienliche Angaben jeglicher Art können auch anonym oder unter Zusicherung der Vertraulichkeit gegeben werden. Ferner hat das Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Ergreifung eines Tatverdächtigen führen, eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgelobt. Anwohner und Passanten werden weiterhin gebeten, verdächtige Personen sofort per Notruf 110 bei der Polizei zu melden. 

 

Rettungsgasse mehrfach blockiert

(ty) Heute gegen 11 Uhr sind bei der Unterstützung der Autobahnpolizei Günzburg wegen eines Unfalls auf der A8 vom einem Wagen der Verkehrspolizei Neu-Ulm Absicherungs-Fahrzeuge der Autobahnmeisterei durch die Rettungsgasse gelotst worden. Hierbei mussten die Fahrzeuge zwei Mal komplett angehalten werden. Die Fahrer zweier Sattelzüge, die sich auf der mittleren Spur befanden, konnten erst durch Aussteigen der Polizisten zum Freimachen der Rettungsgasse bewegt werden konnten. Im weiteren Verlauf bis zur Unfallstelle wurde noch ein Pkw mit Anhänger auf der mittleren Spur festgestellt, der die Einsatzfahrzeuge erheblich behinderte. Alle drei Fahrzeuge wurden nach der Unfallstelle angehalten. Jedem Fahrer drohen nun ein Bußgeld von 240 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot.

 

Haschisch, Crystal, verbotener Böller

(ty) Drei Gramm Haschisch, ein Gramm Crystal, einen verbotenen Böller und diverse Rauschgift-Utensilien haben Fahnder der Verkehrspolizei Bayreuth gestern bei der Kontrolle eines Mietwagens auf der A9 sichergestellt. Eine Streife zog den Toyota auf der Fahrt in Richtung Süden bei Bayreuth aus dem Verkehr. Der 37-jährige Fahrer aus Jena hatte in seiner Bauchtasche ein Briefchen mit Crystal. Auch beim 34-jährigen Beifahrer wurden die Beamten fündig. Er hatte in seinem Rucksack verschiedene Drogen-Utensilien, Haschisch und eine geringe Menge Crystal. Zudem befand sich im Seitenfach ein in Deutschland verbotener Böller. Die Drogen und der Böller wurden sichergestellt. Auf die beiden Männer kommen Anzeigen wegen des Drogenbesitzes zu, auf den 34-Jährigen zusätzlich eine Anzeige nach dem Sprengstoffgesetz.

 

Großeinsatz nach Betriebsunfall

(ty) Zu einem folgenreichen Betriebsunfall kam es heute Vormittag in einem Betrieb an der Daimler-Straße in Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm). Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer beschädigte beim Beladen einen mit Reinigungsmittel befüllten Kunststoff-Behälter. Dadurch traten auf der Ladefläche des Lkw mehrere hundert Liter der Flüssigkeit aus, welche auf das Firmengelände gelangten. Ein Großaufgebot von Feuerwehren und das Technische Hilfswerk konnten das Reinigungsmittel binden sowie eine weitere Verbreitung verhindern. Vor Ort waren auch Vertreter des Landratsamtes. Zwei Personen wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, nach dem derzeitigen Stand wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt, ob gegen arbeitsrechtliche Vorschriften verstoßen wurde.

 

Brandstiftung an Schule?

(ty) Aus bislang ungeklärter Ursache ist gestern eine Mülltonne in Eltmann (Landkreis Haßberge) Brand geraten. Die Flammen griffen auf die Außenfassade eines Schulgebäudes über, sodass ein Schaden von einigen zehntausend Euro entstand. Gegen 22.20 Uhr war die Mitteilung über den Brand in der Schulstraße bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Als die Beamten der Polizeiinspektion Haßfurt eintrafen, hatte der Brand bereits auf die Außenfassade übergegriffen. Auch eine Fensterscheibe ging durch die enorme Hitze zu Bruch. Die Feuerwehren aus Eltmann und Eschenbach hatten den Brand schnell im Griff, sodass ein weiteres Ausbreiten verhindert werden konnte.

Personen kamen nicht zu Schaden. Der Rettungsdienst, der vorsorglich ebenfalls alarmiert worden war, musste somit nicht tätig werden. Die Ermittlungen zur Brandursache hat noch in der Nacht die Schweinfurter Kripo übernommen. Da dem aktuellen Sachstand nach eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, bitten die Beamten auch um Hinweise von möglichen Zeugen. Wer am Montagabend im Bereich der Mittelschule eine verdächtige Person beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Klärung der Brandursache beitragen könnten, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

Kinder sexuell belästigt?

(ty) Am gestrigen Abend haben zwei Verkehrsteilnehmer an der Mainbernheimer Straße in Kitzingen einen verdächtigen Mann beobachtet. Er hatte auf Höhe des Supermarkts gegen 18.10 Uhr vor zwei vorbeilaufenden Mädchen seine Hose und Unterhose ein Stück heruntergezogen und somit sein Geschlechtsteil entblößt. Der Vorfall wurde von den vorbeifahrenden Zeugen der Polizei gemeldet. Nachdem die Polizei eintraf, flüchtete der Verdächtige mit einem Fahrrad, konnte aber eingeholt und gefasst werden.

Bei seiner Festnahme mussten die Ordnungshüter unmittelbaren Zwang anwenden. Die beiden Mädchen konnten nicht mehr angetroffen und befragt werden. Für die weiteren polizeilichen Ermittlungen wäre es den Polizisten nun wichtig, die beiden Mädchen zu befragen, um herauszufinden, ob eine sexuelle Belästigung vorgelegen haben könnte. Die Kinder dürften zwischen elf und 14 Jahre alt sein. Eltern werden gebeten, ihre Kinder, die sich zum Tatzeitpunkt in dem Bereich aufgehalten haben könnten, zu befragen sowie sich gegebenenfalls bei der Polizei zu melden.

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