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30-Jähriger verlor heute Nachmittag die Kontrolle über sein Auto und krachte in einen Lkw. Staatsstraße 2615 noch bis etwa 19 Uhr voll gesperrt.

(ty) Schwere Verletzungen hat ein 30 Jahre alter Autofahrer bei einem heftigen Verkehrsunfall erlitten, der sich am heutigen Nachmittag gegen 13.50 Uhr im Bereich von Schierling (Kreis Regensburg) ereignet hat. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, verlor der Mann auf der Staatsstraße 2615 die Kontrolle über seinen Wagen, schleuderte auf die Gegenspur und krachte dort frontal mit einem Lastwagen zusammen. Auch der Hund des verunglückten Pkw-Lenkers trug schwere Verletzungen davon. Gegen 18 Uhr wurde gemeldet, dass die Vollsperrung der Staatsstraße vermutlich noch bis gegen 19 Uhr andauert.

Laut Mitteilung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion aus Neutraubling war der aus Hohenthann stammende Pkw-Lenker auf der genannten Staatsstraße – von Eggmühl her kommend – in Richtung Hagelstadt unterwegs, als es zu dem Unglück kam. Ungefähr 70 Meter vor der späteren Unfallstelle sei der 30-Jährige mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und ins Schleudern geraten. Der Wagen habe sich zwei Mal um die eigene Achse gedreht und sei danach auf die Gegenspur gekommen. Frontal sei er dann mit dem bereits stehenden Lkw kollidiert, der von einem 57-Jährigen aus Tschechien gesteuert worden sei.

Der schwer verletzte Autofahrer sei von den angerückten Feuerwehrleuten aus seinem Wrack befreit worden. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er per Rettungs-Hubschrauber ins Universitäts-Klinikum nach Regensburg gebracht. In dem Krankenhaus sei auch eine Blutentnahme durchgeführt worden, "um die genau Unfallursache zu klären". Zum Unfall-Zeitpunkt habe sich der Hund des 30-Jährigen ebenfalls in dem Pkw befunden. Der Vierbeiner wurde laut Polizei ebenfalls schwer verletzt. Er sei in eine Tierklinik nach Regensburg gebracht worden. Der Lkw-Lenker sei unversehrt geblieben. 

"Die Staatsstraße 2615 ist seit 14 Uhr komplett gesperrt und die Sperrung wird voraussichtlich noch etwa eine Stunde andauern", hieß es gegen 18 Uhr. An dem Pkw und an dem Lkw seien erhebliche Front-Schäden entstanden. Streifenbeamten schätzten den Sachschaden auf insgesamt 20 000 Euro. Beide Fahrzeuge seien abgeschleppt worden. "Aufgrund ausgelaufenen Motoröls kam es zu einem Flurschaden, für dessen Beseitigung das Wasserwirtschaftsamt eine Ausgrabung anordnete", so die Polizei. "Die Ermittlungen zur tatsächlichen Unfall-Ursache dauern noch an."


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